„Diverses“

N., mein Freund und derzeitiger, temporärer Wohnungsgeber, fertigt kunstvolle, ungewöhnliche Marionetten an, von denen sogar das „Te Papa National Museum“ einige in der Sammlung hat. Darüber hinaus fertigt er noch Schmuck aus Pounamu (greenstone, Jade) an. Es handelt sich dabei um Unikate, die Stücke sind von Art und Größe eher „statement pieces“. N. bat mich darum, das obige Stück anzulegen, wenn ich mich nachher in die Öffentlichkeit begebe, vor allem während meines Lunchtime-Meetings im „Te Papa National Museum“, und es fiel mir nicht schwer, ihm diesen Marketingwunsch zu erfüllen. Ich treffe mich dort mit Vorständlern einer Charity Organisation meines Freundes Bill. Er hatte ihnen wohl von mir erzählt und nun wollten sie mich doch tatsächlich dafür gewinnen, Freiwilligenarbeit für sie zu übernehmen im Bereich des Pädägischen Projektmanagements“ – etwas, was mir in der Tat sehr gut liegen würde. Gut, natürlich nehme ich dieses Angebot nicht an, ich nehme in NZ überhaupt kein Jobangebot an und ich suche auch keines. Interessant war es aber schon, denn es ist ja mittlerweile immerhin fast 10 Jahre her, dass ich in Neuseeland zuletzt solche Gespräche geführt hatte. „Ich kann es ja immer noch!“ – so war meine freudige Reaktion am Ende des fast zweistündigen Gespräches.

Auf dem Weg zu dem Meeting machte ich noch eine interessante Entdeckung, Foto unten. Dieses „Pfahl“Ensemble“ an der Bushaltestelle sieht nun bestimmt nicht aus wie die neueste Technologie. Doch wenn man sich den Fahrplan näher anschaut, entdeckt man einen kleinen QR-Code, und der hat’s in sich. Man erfährt alles über die nächsten Abfahrten und eventuelle Verspätungen, und alle Info ist auf die Minute akkurat. Technik, die begeistert!

Heute wird es laut und bunt an der Waterfront, der zweite Tag des Festivals „Homegrown“ steht an. Vor dem Meeting hole ich mir schnell noch mein „Wristband“ und dann stürze ich mich auch ins Getümmel.

Dieses Festival war wieder ein tolles Erlebnis. Die Atmosphäre am Veranstaltungsort sowie die viele Musik – das hat schon was!

„Alte Liebe rostet nicht?!“ Das folgende Foto steht zwar in keinem Zusammenhang mit dem Festival, aber die vielen Schlösser an der Lagoonbrücke fordern geradezu zu einem Kommentar auf.

Urbane Architektur biete häufig interessante Blicke.

xxx