Dargaville-Auckland-Wellington

Anschließend an den erhellenden, inspirierenden Aufenthalt am Cape Reinga fuhr ich bis nach Dargaville weiter, wo ich in einem Motel aus den 1960er Jahren übernachtete. Alles war gut, aber ich fühlte mich wie mittels einer „time machine“ in das vergangene Jahrtausend zurück katapultiert.

Die Produktion von Kumara (Süßkartoffeln) stellt in dieser Region eines der Haupteinkommen bereit, wie man auf den folgenden beiden Bildern sieht:

Das folgende Display von Fahrrädern gibt es schon mindestens seit 2002, als ich das erste Mal hier vorbeifuhr. Jetzt ist die Werkstatt zu verkaufen. Eigentlich schade.

„Drink driving“, also das Autofahren mit zuviel Alkohol im Blut, ist ein großes Problem in NZ, vor allem auf dem Land. Ganze Ortschaften legen Prgramme dagegen auf, oft unterstützt durch Billboards wie diese hier:

„Noch einen Absacker!“ So könnte man den Text auf dem Billboard übersetzen. „Aber es bleibt meist nicht bei dem einen, oder?“

Na ja, ein weiterer Briefkasten. Und zum Schluss für heute noch ein schönes Landschaftsbild:

Ach ja, Auckland! Das heutige Zwischenziel auf meiner Fahrt von Dargaville nach Wellington (820km) war Auckland, wo ich einen Weggefährten besucht habe, den ich seit 2003 kenne und mit dem ich viel gemeinsam an Projekten gearbeitet habe, eine neuseeländische Hiphop-Legende mit samoanischen Wurzeln. Wir haben uns 2008 zum letzten Mal gesehen und man kann sich denken, dass wir viel zu reden hatten. Mensch, war das schön! Das Selfie von uns beiden, das ich hier nicht hochlade, sondern nur im privaten Bereich zeige, ist insofern lustig, weil ich neben ihm wie ein Zwerg aussehe. Ausgerechnet ich!!!